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Rückblicke
Filmmatinee zum Weltwassertag mit dem Film „Der unsichtbare Fluss“
Die Filmmatinee der „Klappe 11“, die in Kooperation mit dem BUND Waldkirch, dem
AK-Klimaschutz und der „Essbaren Stadt“ stattfand, bescherte den Organisatoren viele Gäste, das Kino war bis auf den letzten Platz besetzt. Das Team der „Klappe 11“ hatte für die Gäste ein Frühstück mit frischem Kaffee, heißem Tee, süßer Schoki, Kekse, Zopf und duftenden Croissants vorbereitet.
Für die „Klappe 11“ begrüßte Alexander Schoch die Gäste und dass zum Weltwassertag, der in diesem Jahr unter dem Motto steht „Wo Wasser fließt wächst Gleichberechtigung“. Wasser ist und bleibt ein grundlegendes Menschenrecht für alle – unabhängig von Herkunft, Lebensumständen oder Geschlecht.
Bevor der Kurzfilm von Regine und Mathias Tantau, der einen Einblick über den Schutz von Gebäudebrütern gabm und der nachhaltig beeindruckende Film „Der unsichtbare Fluß“ von Serge Dumont über das Oberrheintal und dem größten Grundwasserreservoir Europas gezeigt wurde, hob Bernhard Baumann vom AK Klimaschutz hervor, dass der Oberrheingraben die Grundlage für ein faszinierendes und einzigartiges Ökosysteme darstellt, er dient der Wasserversorgung von Millionen von Menschen und versorgt auch viele Industrieanlagen mit Wasser. Der Schutz dieses Wassersystems ist äußerst wichtig, da er durch unterschiedlichste Einflüsse auch stark bedroht wird. Außerdem erläuterte Bernhard Baumann an Hand verschiedener Projekte in Waldkirch, wie vor Ort dazu beigetragen werden kann, dass insbesondere in den Wäldern das Wasser nicht mehr so schnell abfließt und damit auch einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität geleistet wird.
Anita Beck Friedrich erläuterte für die Ortsgruppe Waldkirch des BUND vor dem Hintergrund des Films zu den Gebäudebrütern, wie wichtig es ist die Öffentlichkeit über den Schutz der Gebäudebrüter zu informieren. So werden bei der dringend notwendigen energetischen Sanierung von Gebäuden Nistmöglichkeiten von verschiedenen Vogelarten gerne übersehen. An Hand von Beispielen zeigte sie, wie mit sehr überschaubarem Aufwand Lebensräume von Vögeln erhalten, gestaltet und neu geschaffen werden können.
Uschi Holunder von der Essbaren Stadt stellte verschiedene Aktivitäten und Projekte vor. Ein besonderes Anliegen zum Weltwassertag war ihr die Revitalisierung der Elz, wo sie im Anschluss nach dem Filmprogramm zu einer Begehung mit dem Gewässerführer Anton Thoma vom Regierungspräsidium eingeladen hat. Er ging mit vielen Interessierten vom Kino an die nahegelegene, vor 2 Jahren revitalisierte Elz unterhalb der Kollnauer Brücke. Inspirierend und fundiert nahm er die Gesamtheit ähnlicher Maßnahmen am Elzverlauf in den Blick, so die bereits umgesetzte und sehr erfolgreiche Revitalisierung bei Köndringen und die geplanten Maßnahmen bei Suggental/Buchholz und Emmendingen-Wasser. Anschaulich erklärte er die geschaffene Strukturvielfalt wie Kiesflächen, Inseln und Totholzbarrikaden, tiefe Rückzugsrinnen, Gumpen und andere Rückzugsmöglichkeiten für Fische.
Film mit Klavier-Einführung: Bolero
Eine wunderbare Einführung zum Film "Bolero" gab es durch William Cuthbertson mit drei Stücken von Maurice Ravel: "Pavane pour une infante défunte" und zwei Sätze von Sonatinen. Der Film von Regisseurin Anne Fontaine nahm uns in Rückblenden in die Erinnerungswelt mit, über viele Fehlschläge und Zweifel von Maurice Ravel, bis zum triumphalen "Bolero". Der Bolero läuft angeblich alle 15 Minuten irgendwo auf unserer Welt und es kennt ihn heute jedes Kind.
Film und Musik beim Film "Better Man – Die Robbie-Williams-Story" mit dem Bleibacher Saxofon-Ensemble
Open-Air Kino im Waldkindergarten Ranunkel
Stummfilmabend in der Buchhandlung Augustiniok war ein toller Erfolg
Viel gelacht wurde beim Buster Keaton Abend im Rahmen des 100jährigen Jubiläums der Buchhandlung Augustiniok. Zum besonderen Rahmen der ausverkauften Veranstaltung trugen auch viele im Stil der zwanziger Jahre verkleideten Besucher bei. Der Pianist William Cuthbertson begleitete die folgenden drei Stummfilme von Buster Keaton virtuos auf dem Klavier.
Im Film „Die Vogelscheuche“ drehte es sich um zwei Knechte, die beide in die gleiche Frau verliebt sind. Sie versuchen sie mit verschiedenen Tricks zu beeindrucken. Dabei kommt es zu zahlreichen komischen Situationen, in denen Keaton unter anderem seine Kleidung verliert und sich an einer Vogelscheuche bedienen muss, um sich zu verkleiden.
Der Film „Die Nachbarin“ war etwas an Romeo und Julia angelehnt. In diesem Film sind Buster Keaton und Virginia Fox ein junges Paar, das direkt nebeneinander wohnt, getrennt durch einen Hof mit einem Holzzaun. Die Handlung dreht sich um die Schwierigkeiten und Missverständ-nisse, die durch diese Nachbarschaft und ihre Versuche, heimlich zu kommunizieren, entstehen.
„Der Sündenbock“ erzählte die Geschichte eines jungen Mannes, der fälschlicherweise beschuldigt wird, ein Verbrechen begangen zu haben. Um seiner Verhaftung zu entgehen, flieht er und wird dabei von einem Polizisten verfolgt, der aussieht wie ein Ziegenbock!
Wunderbares Ambiente und tolles Kino beim Open-Air am Roten Haus
Das gemeinsame Open-Air-Kino vom Roten Haus und der „Klappe 11“ war ein toller Erfolg. Nicht nur das Wetter machte mit und bot den Zuschauern eine laue Sommernacht. Kurz bevor es Dunkel genug war um den Film an die gegenüberliegende Hauswand zu projizieren begrüßten die Leiterin des Roten Hauses Carola Bürk und Alexander Schoch für die „Klappe 11“ das Publikum. Der Film „Alles Fifty Fifty“ vom Regisseur Alireza Golafshan machte dem Publikum großen Spaß und war sehenswert, man konnte schon ein bisschen Urlaubsstimmung einfangen. Der Applaus des Publikums machte deutlich, dass den Gästen dieser Filmabend mit kühlen Getränken, wie es sich im Kino gehört, gefallen hat.
Film ist Kunst und kulturelles Gedächtnis ...
.. des 20. Jahrhunderts, Kino ist daher mehr als ein kommerzielles Massenvergnügen.
Aus diesem Grunde möchte die KLAPPE 11 dem filmischen “Mainstream” die Vielfalt des Kinos entgegensetzen und zeigt mit großem ehrenamtlichen Engagement zweiwöchentlich Filme für Erwachsene, in einem speziellen Programm auch für Kinder.
Das Angebot geht dabei über das reine “Abspulen” von Filmen hinaus.
Von Anfang an war es erklärtes Ziel, verschiedene kulturelle Bereiche miteinander zu verbinden. So finden regelmäßig Open-Airs, Stummfilmabende, Film- und Musikveranstaltungen, Quizabende, Feste und thematische Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Vereinen und Gruppen statt.
Nicht zuletzt versteht sich die Klappe 11 als kultureller Treffpunkt.
Die Bewirtung vor und nach dem Film bietet die Möglichkeit, den
Abend in lockerer Atmosphäre gemütlich ausklingen zu lassen.









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